Aine Hohmann im Interview –

Die 20-jährige Aine Hohmann, die als Links- und Rechtsaußen spielt und nach Station in Nußloch, Sinsheim und Bensheim nun für die Kurpfalz Bären aufläuft, hat am vergangenen Samstag ihre ersten beiden Tore in einer regulären Partie für Ketsch geworfen – beide per Siebenmeter. Wie sie die Treffer und den ersten Auftritt vor heimischem Publikum in der Neurotthalle erlebt hat, erzählt sie im Interview.

Warum der Wechsel zu den Bären?
Ich habe mich für den Vereinswechsel entschieden, weil ich mich sportlich und persönlich weiterentwickeln wollte und einfach das Gefühl hatte, dass ein Wechsel für mich der richtige nächste Schritt ist.


Was ist das Außergewöhnliche an den Bären?
Ich finde, das Besondere an den Bären ist, dass wir auf dem Spielfeld mit viel Professionalität auftreten, neben dem Spielfeld aber wie eine große Familie sind. Wir verstehen uns alle super, stehen füreinander ein und treten immer als Mannschaft auf. Egal, ob ein Spiel gut läuft oder wir mal ein Tief haben – wir versuchen immer, das Beste daraus mitzunehmen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Genau dieser Zusammenhalt macht die Bären für mich besonders. Und wie man so schön sagt: „Einmal ein Bär, immer ein Bär.“


Wie hast Du Dein erstes Bären-Heimspiel erlebt?
Es war sehr überwältigend und eine neue und schöne Erfahrung. So viele Zuschauer und Fans in der Halle zu sehen und diese Stimmung zu erleben, war etwas ganz Besonderes. Gleichzeitig hat mich beeindruckt, wie fokussiert und professionell die Mannschaft mit so einem Spiel umgeht. Man merkt einfach, wie viel Herzblut in diesem Verein steckt – nicht nur von den Trainern und dem Team, sondern auch von allen, die hinter den Kulissen arbeiten und sich um die Musik, die Organisation und die ganze Atmosphäre kümmern. Dieses erste Heimspiel wird mir definitiv im Gedächtnis bleiben. Es war ein unglaublich schönes Erlebnis und ich kann es kaum erwarten, die nächsten Spiele in unserer Halle zu erleben.


Wie wichtig sind die Fans in der Neurotthalle?
Die Fans sind für uns unglaublich wichtig. Sie sorgen für eine besondere Stimmung in der Neurotthalle und geben der Mannschaft über das ganze Spiel hinweg spürbare Unterstützung. Man merkt einfach, wie wichtig ihnen nicht nur der Handball, sondern auch wir als Mannschaft sind. Dass sie immer hinter uns stehen und uns anfeuern, bedeutet uns viel. Die Atmosphäre, die sie schaffen, macht bei einem Spiel einen riesigen Unterschied – die Fans sind ein ganz wichtiger Teil davon.


Du hast beide Siebenmeter, die Du geworfen hast, auch verwandelt. Wie bewertest Du die Würfe?
Auf jeden Fall war die Nervosität beim ersten Siebenmeter sehr groß. Die war aber sofort weg, als ich gemerkt habe, wie sehr sich die Mannschaft mit mir gefreut hat, dass der Ball drin war und ich mein erstes Tor für Ketsch machen konnte. Beim zweiten Siebenmeter war die Nervosität dann eigentlich komplett verschwunden. Da war der Wille, der Mannschaft zu helfen und den Spielstand wieder zu verkürzen, größer als die Nervosität. Es war ein unglaubliches Gefühl, diese Verantwortung übernehmen zu dürfen, und ich bin total froh, dass ich mit den zwei Toren meinen Beitrag zur Mannschaftsleistung beitragen konnte.


Wie schätzt Du nun Schozach-Bottwartal ein?
Klar war die Niederlage im ersten Spiel enttäuschend, aber wir konnten auch einiges daraus mitnehmen. Sie hat uns gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen und dass wir es im nächsten Spiel besser machen wollen. Schozach wird auf jeden Fall ein spannender Gegner. Ich schätze unsere Chancen aber gut ein. Wenn wir in der Abwehr konsequenter stehen und vorne unsere Chancen besser nutzen, können wir uns die ersten zwei Punkte der Saison sichern.

Der restliche Spielplan im Überblick:
Sa., 19. September, 18 Uhr: SG Schozach-Bottwartal – Kurpfalz Bären
So., 27. September, 16 Uhr: TuS Schutterwald – Kurpfalz Bären
So., 4. Oktober, 16 Uhr: SG Kappelwindeck/Steinbach – Kurpfalz Bären
Sa., 10. Oktober, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – HC Erlangen
Sa., 17. Oktober, 17.30 Uhr: SV Allensbach – Kurpfalz Bären
Sa., 31. Oktober, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – FA Göppingen II
Sa., 7. November, 17.30 Uhr: TSV Ismaning – Kurpfalz Bären
Sa., 14. November, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSG Haßloch
Sa., 21. November, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Wolfschlugen
Sa., 5. Dezember, 18 Uhr: TSV Haunstetten – Kurpfalz Bären
So., 13. Dezember, 17 Uhr: Eulenfrauen – Kurpfalz Bären
Sa., 19. Dezember, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SG Schozach-Bottwartal
Sa., 23. Januar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TuS Schutterwald
Sa., 30. Januar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SG Kappelwindeck/Steinbach
So., 14. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – Kurpfalz Bären
Sa., 20. Februar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SV Allensbach
So., 28. Februar, 13 Uhr: FA Göppingen II – Kurpfalz Bären
Sa., 13. März, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Ismaning
Sa., 20. März, 18.30 Uhr: TSG Haßloch – Kurpfalz Bären
Sa., 3. April, 18 Uhr: TSV Wolfschlugen – Kurpfalz Bären
Sa., 17. April, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Haunstetten