Interview mit Kyra Teixeira da Silva –

Kyra Teixeira da Silva hat sich vor der Saison den Kurpfalz Bären angeschlossen. Die 31-Jährige wechselte vom SV Allensbach nach Ketsch und gastiert nun an diesem Samstag, 17. Oktober, ab 17.30 Uhr, mit den Bären bei ihrem alten Verein.
Im Interview blickt Teixeira da Silva auf die Begegnung voraus…

Zunächst ein Blick zurück: Wie hast Du die Niederlage gegen Erlangen erlebt?
Die Niederlage gegen Erlangen war natürlich enttäuschend. Wir hatten uns für das Spiel mehr vorgenommen und konnten über die gesamte Spielzeit nicht konstant das abrufen, was wir eigentlich können. Gerade in den entscheidenden Phasen haben wir es nicht geschafft, unser Spiel konsequent durchzuziehen. Trotzdem gilt es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten.

Noch etwas weiter zurück: Wie kam es zu Deinem Wechsel vom SV Allensbach zu den Kurpfalz-Bären?
Mein Wechsel hatte vor allem berufliche Gründe, da sich bei mir einige Dinge verändert haben. Ich blicke mit einem Lächeln auf meine Zeit in Allensbach zurück und nehme viele schöne Erinnerungen mit. Gleichzeitig habe ich mich auf die neue Herausforderung in Ketsch gefreut. Die Mannschaft hat es mir von Anfang an sehr leicht gemacht, mich wohlzufühlen und schnell anzukommen. Deshalb bin ich sehr glücklich über diesen Schritt. Die Gespräche mit den Verantwortlichen in Ketsch waren von Anfang an sehr positiv, sodass ich schnell das Gefühl hatte, dass dieser Schritt für mich der richtige ist.

Wie hat sich der SV seit Deinem Weggang entwickelt?
Natürlich verfolge ich weiterhin, was in Allensbach passiert. Die Mannschaft hat sich personell verändert und entwickelt sich entsprechend weiter. Ich glaube, dass der SV nach wie vor für einen unangenehmen und kämpferischen Handball steht. Gerade zu Hause ist Allensbach eine Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf.

Am Samstag spielst Du nun mit Ketsch in Allensbach. Mit welchem Gefühl fährst Du an Deine alte Wirkungsstätte?
Ich freue mich tatsächlich sehr auf das Spiel. Allensbach war über mehrere Jahre ein wichtiger Teil meines Lebens und ich verbinde mit der Mannschaft, den Menschen und der Halle viele schöne Erinnerungen. Natürlich wird es besonders sein, diesmal als Gegnerin auf dem Feld zu stehen. Ich freue mich darauf, einige bekannte Gesichter wiederzusehen. Sobald das Spiel angepfiffen wird, zählt für mich aber nur eines: mit den Bären die zwei Punkte mitzunehmen.

Wie schätzt Du die Chancen der Bären ein?
Ich bin überzeugt, dass wir gute Chancen haben, wenn wir unser Potenzial abrufen. Wir haben eine Mannschaft mit viel Qualität und müssen es schaffen, diese über 60 Minuten auf die Platte zu bringen. Uns ist aber auch bewusst, dass es in Allensbach kein einfaches Spiel wird. Gerade vor heimischem Publikum wird der SV alles investieren. Am Ende wird entscheidend sein, wer konsequenter spielt und sich weniger Fehler erlaubt.

Auf welche Spielerinnen des SV müsst ihr achten?
Ich glaube, es wäre falsch, sich nur auf einzelne Spielerinnen zu konzentrieren. Allensbach lebt vor allem vom Zusammenspiel und vom Einsatz der gesamten Mannschaft. Natürlich gibt es Spielerinnen, die individuell Akzente setzen können. Entscheidend wird für uns aber sein, als Abwehrverbund kompakt zu stehen und den SV möglichst wenig ins eigene Spiel kommen zu lassen.

Was müsst ihr selbst besser machen als gegen Erlangen? Und auf welchen guten Leistungen könnt ihr aufbauen?
Wir müssen vor allem unsere Fehlerquote reduzieren und im Angriff geduldiger und konsequenter agieren. Gleichzeitig müssen wir in der Abwehr noch besser zusammenarbeiten und über die gesamte Spielzeit die nötige Intensität aufbringen. Wir haben bereits gezeigt, dass wir mit Tempo und einer aggressiven Abwehr gute Phasen gestalten können. Genau daran wollen wir anknüpfen und es diesmal schaffen, unsere Leistung konstanter abzurufen.

Der restliche Spielplan im Überblick:
Sa., 17. Oktober, 17.30 Uhr: SV Allensbach – Kurpfalz Bären
Sa., 31. Oktober, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – FA Göppingen II
Sa., 7. November, 17.30 Uhr: TSV Ismaning – Kurpfalz Bären
Sa., 14. November, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSG Haßloch
Sa., 21. November, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Wolfschlugen
Sa., 5. Dezember, 18 Uhr: TSV Haunstetten – Kurpfalz Bären
So., 13. Dezember, 17 Uhr: Eulenfrauen – Kurpfalz Bären
Sa., 19. Dezember, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SG Schozach-Bottwartal
Sa., 23. Januar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TuS Schutterwald
Sa., 30. Januar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SG Kappelwindeck/Steinbach
So., 14. Februar, 17 Uhr: HC Erlangen – Kurpfalz Bären
Sa., 20. Februar, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – SV Allensbach
So., 28. Februar, 13 Uhr: FA Göppingen II – Kurpfalz Bären
Sa., 13. März, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Ismaning
Sa., 20. März, 18.30 Uhr: TSG Haßloch – Kurpfalz Bären
Sa., 3. April, 18 Uhr: TSV Wolfschlugen – Kurpfalz Bären
Sa., 17. April, 19 Uhr: Kurpfalz Bären – TSV Haunstetten